4,9 % Umsatzsteuer auf Nahrungsmittel seit 1. Juli 2026: Was Lebensmittel-Webshops beachten müssen

Seit 1. Juli 2026 gilt auf ausgewählte Nahrungsmittel ein Umsatzsteuersatz von 4,9 %. Was die Liefer-Regel „ausschließlich begünstigte Waren“ für gemischte Warenkörbe im Webshop bedeutet.
Registrierkassenpflicht im Onlinehandel: Wann Webshops wirklich eine Kassa brauchen

Vorkasse und Rechnung lösen im Webshop keine Registrierkassenpflicht aus – Barzahlung, Karte oder Gutschein schon. Wann Onlinehändler wirklich eine Kassa brauchen.
Neue EU-Bearbeitungsgebühr ab 1. November 2026 im Onlinehandel

Ab 1. November 2026 verlangt die EU eine neue Bearbeitungsgebühr auf Kleinsendungen aus Drittstaaten. Was Onlinehändler zur EU-Zollreform jetzt wissen müssen.
Digitale Produkte im Onlineshop: Warum bei E-Books, Software und Kursen die Umsatzsteuer des Kundenlands gilt
Bei elektronisch erbrachten Leistungen an EU-Privatkunden gilt das Empfängerortprinzip: Es fällt die Umsatzsteuer des Wohnsitzlandes an. Bis 10.000 Euro Jahresumsatz greift eine Vereinfachung – bei Streaming aber nicht. Was Onlinehändler mit E-Books, Software, Apps und Onlinekursen zu OSS-Registrierung und Fristen wissen müssen.
Umsatzsteuerzinsen: Ab dem 91. Tag zahlt das Finanzamt – warum Onlinehändler mit Vorsteuerüberhang das kennen sollten
Bleibt eine Umsatzsteuergutschrift länger als 90 Tage liegen, sind Zinsen von derzeit 3,53 Prozent zu zahlen – auch an den Händler. Umgekehrt kosten verspätete UVAs und Nachforderungen. Was Onlinehändler zur 91-Tage-Regel, zur 50-Euro-Grenze und zur Mitwirkungspflicht wissen sollten.
3 Euro Zoll pro Ware statt 150-Euro-Freigrenze: Was seit 1. Juli 2026 bei Importsendungen gilt

Die Zollfreigrenze von 150 Euro ist mit 1. Juli 2026 gefallen. Stattdessen gilt im B2C-Fernverkauf ein pauschaler Zoll von 3 Euro – und zwar pro Ware, nicht pro Sendung. Warum bei IOSS-Sendungen keine Zollpräferenz mehr möglich ist, was sich bei der Vertretung ändert und warum Retouren unter 150 Euro nicht mehr über die Ungültigerklärung laufen.
Gutscheine im Onlineshop: Einzweck oder Mehrzweck – wann die Umsatzsteuer wirklich fällig wird

Bei Einzweck-Gutscheinen entsteht die Umsatzsteuer schon bei der Ausgabe, bei Mehrzweck-Gutscheinen erst bei der Einlösung. Warum Onlinehändler mit EU-Versand oder gemischten Steuersätzen fast immer Mehrzweck-Gutscheine ausgeben – und warum Rabattgutscheine nochmals anders behandelt werden.
Reverse Charge bei Amazon-, Google- und Meta-Rechnungen: Warum Onlinehändler die Umsatzsteuer selbst abführen

Plattformgebühren und Onlinewerbung aus dem Ausland lösen für österreichische Onlinehändler Reverse Charge aus: Die Umsatzsteuerschuld geht auf den Händler über – auch wenn die Rechnung keinen Hinweis enthält. Wie KZ 057 und 066 in der UVA funktionieren und warum Kleinunternehmer hier echtes Geld verlieren.
Plattformhaftung in der Umsatzsteuer: Wann Marktplätze zum Steuerschuldner werden – und was Händler liefern müssen

Marktplätze werden bei Importsendungen bis 150 Euro und bei Lieferungen von Drittlandshändlern selbst zum Steuerschuldner – und haften bei verletzten Sorgfaltspflichten. Warum Onlinehändler ihre UID oder OSS-Nummer hinterlegen sollten und welche Grenzen von 10.000 und 55.000 Euro gelten.
CESOP: Warum Ihre Zahlungsdaten seit 2024 in einer EU-Datenbank landen
Seit 1. Jänner 2024 melden Banken und Zahlungsdienstleister grenzüberschreitende Zahlungen an das EU-System CESOP – sobald ein Zahlungsempfänger mehr als 25 solcher Zahlungen pro Quartal erhält. Was Onlinehändler über die Meldung wissen sollten und warum sie ihre OSS-Daten damit abgleichen sollten.