Reverse Charge bei Amazon-, Google- und Meta-Rechnungen: Warum Onlinehändler die Umsatzsteuer selbst abführen

Plattformgebühren und Onlinewerbung aus dem Ausland lösen für österreichische Onlinehändler Reverse Charge aus: Die Umsatzsteuerschuld geht auf den Händler über – auch wenn die Rechnung keinen Hinweis enthält. Wie KZ 057 und 066 in der UVA funktionieren und warum Kleinunternehmer hier echtes Geld verlieren.
Plattformhaftung in der Umsatzsteuer: Wann Marktplätze zum Steuerschuldner werden – und was Händler liefern müssen

Marktplätze werden bei Importsendungen bis 150 Euro und bei Lieferungen von Drittlandshändlern selbst zum Steuerschuldner – und haften bei verletzten Sorgfaltspflichten. Warum Onlinehändler ihre UID oder OSS-Nummer hinterlegen sollten und welche Grenzen von 10.000 und 55.000 Euro gelten.
CESOP: Warum Ihre Zahlungsdaten seit 2024 in einer EU-Datenbank landen
Seit 1. Jänner 2024 melden Banken und Zahlungsdienstleister grenzüberschreitende Zahlungen an das EU-System CESOP – sobald ein Zahlungsempfänger mehr als 25 solcher Zahlungen pro Quartal erhält. Was Onlinehändler über die Meldung wissen sollten und warum sie ihre OSS-Daten damit abgleichen sollten.
OSS-Umsätze gehören nicht in die UVA – und der Vorsteuerabzug läuft getrennt
Über den OSS erklärte Umsätze sind in Österreich weder in die UVA noch in die jährliche Umsatzsteuererklärung aufzunehmen – und Vorsteuern können nicht über den OSS geltend gemacht werden. Was Onlinehändler bei Doppelerfassung, Berichtigungen, Nullmeldungen und der 10-jährigen Aufbewahrung beachten müssen.
10.000-Euro-Grenze im EU-Versandhandel: Ab wann Onlinehändler im Bestimmungsland versteuern müssen
Kleinstunternehmen versteuern EU-Versandhandelsumsätze bis 10.000 Euro im Abgangsland. Ab dem Umsatz, mit dem die Grenze überschritten wird, gilt das Bestimmungsland – sofort und ohne Übergangsfrist. Wie die Grenze berechnet wird und wann der OSS die Registrierung im Ausland erspart.
EU-Kleinunternehmerbefreiung: ohne Umsatzsteuer in andere EU-Länder verkaufen – die Alternative zum OSS
Seit 1. Jänner 2025 können österreichische Onlinehändler die Kleinunternehmerbefreiung auch in anderen EU-Mitgliedstaaten nutzen – mit Vorabmitteilung über FinanzOnline, KU-Identifikationsnummer AT-…-EX und quartalsweiser Meldung. Wann sich das statt einer OSS-Registrierung lohnt.
Dropshipping und Umsatzsteuer: Warum OSS und IOSS meist nicht greifen

Dropshipping ist umsatzsteuerlich ein Reihengeschäft – und der Dropshipper führt dabei fast nie die bewegte Lieferung aus. Warum EU-OSS und IOSS deshalb regelmäßig ausfallen, wann eine Registrierung im Bestimmungsland nötig wird und welche Rolle die Incoterms spielen.
Paketsteuer beschlossen: 2 Euro pro Paket ab Oktober 2026 – wen die neue Abgabe im Onlinehandel trifft
Der Nationalrat hat das Paketsteuergesetz beschlossen: Ab Oktober 2026 fallen 2 Euro pro Paket an – aber nur für Versandhändler mit über 100 Millionen Euro Vorjahresumsatz. Wer betroffen ist, wann die Steuer fällig wird und was bei Retouren gilt.
IOSS richtig nutzen: Einfuhr-Umsatzsteuer bei Sendungen bis 150 Euro einfach abwickeln
Der Import-One-Stop-Shop (IOSS) macht die Umsatzsteuer bei Warenimporten bis 150 Euro pro Sendung planbar. Warum die 150-Euro-Grenze bei der USt trotz gefallener Zollfreigrenze weiter zählt und wie Onlinehändler den IOSS einsetzen.
Product Identifier (PID) ab 1. November 2026: Neue Datenpflicht im Import-Versandhandel
Ab 1. November 2026 müssen für alle Waren im Fernverkauf importierter Gegenstände Produktkennungen an den Zoll übermittelt werden. Seit 1. Juli 2026 läuft eine sanktionsfreie Freiwilligenphase. Was Onlinehändler jetzt vorbereiten sollten.